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Gleichberechtigung am Arbeitsplatz

Wie kann man echte Chancengleichheit für Frauen und Männer fördern?

Die Gleichstellung der Geschlechter am Arbeitsplatz geht weit über die Lohngleichheit hinaus. Lohnunterschiede spiegeln oft andere, tiefer sitzende Ungleichheiten im gesamten Beschäftigungsprozess innerhalb einer Organisation wider. Basierend auf der Leaky-Pipeline-Literatur, die geschlechtsspezifische Ungleichgewichte nach aufsteigenden Hierarchieebenen analysiert, bietet CORESO eine umfassende Lösung zur Identifizierung von Quellen der Ungleichheit und Korrekturmassnahmen für private und öffentliche Einrichtungen.

Ihr Unternehmen ist in der Schweiz ansässig und beschäftigt 100 Mitarbeitende oder mehr?

Finden Sie heraus, wie wir Sie bei der Analyse von geschlechtsspezifischen Lohnunterschieden unterstützen können, indem wir die Ursachen und die besten Korrekturmassnahmen für Ihre Organisation identifizieren. Laden Sie hier unseren Leitfaden "Erfüllung der neuen gesetzlichen Anforderungen zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Schweiz" herunter, der den Kontext und den Anwendungsprozess kurz und bündig erklärt.

ANWENDUNGSBEISPIEL

Interaktiver Workshop für das Weiterbildungsprogramm der Universität Genf

Das Bewusstsein von Entscheidungsträgern ist unerlässlich, um effektiv mit Problemen innerhalb der eigenen Organisation umzugehen, besonders wenn es sich um sensible Themen handelt. Ebenso wichtig ist es, richtig einzuschätzen, wie umfangreich und komplex diese Themen sind. In diesem Zusammenhang sprachen wir in Zusammenarbeit mit unserem Partner Roman Graf bei einem Weiterbildungsprogramm der Universität Genf (UNIGE) über Gleichstellung und den Arbeitsmarkt in der Schweiz.

Das CORESO-Team moderierte einen virtuellen Workshop zur kollektiven Intelligenz mit dem Ziel, "Faktoren, die zu geschlechterspezifischen Ungleichheiten führen, zu identifizieren, und die Machbarbeit von Gegenmassnahmen zu evaluieren".

Dank der engagierten Mitarbeit der Teilnehmenden mit unterschiedlichem beruflichem Hintergrund, die meisten von ihnen aus dem Personalwesen, kam es zu einem reichen und schlüssigen Austausch. Die Schlussfolgerungen dieses Workshops wurden am Ende der Sitzung durch einen Bericht mit der Gruppe geteilt.

Unsere Unterstützung bei der Analyse und Reduzierung von Ungleichheiten

1. Einschätzung: Untersuchung der Organisationsdynamik durch Beurteilung der Zusammenarbeit mit den Personalverantwortlichen. Das Ziel ist es, ein "Bild" der aktuellen Situation der betroffenen Einheit zu machen. Dies geschieht durch statistische Analysen und durch eine gezielte Auswahl der einzubeziehenden Beteiligten, wie z.B. der Mitarbeitenden aus verschiedenen Funktionen und Hierarchieebenen.

IHR NUTZEN:

  • Eine umfassende, deskriptive Untersuchung des Gender-Status in Ihrer Organisation.
  • Einen grossen Nutzen aus bestehenden Erfahrungen, Daten und Wissen innerhalb Ihrer Organisation ziehen.

2. Vertiefte Analyse: Organisation von partizipativen Workshops in Kombination mit zuvor gewonnenen statistischen Informationen zur Visualisierung der Karrierewege anhand der Gesamtdynamik des Systems. Ziel ist es, einen grösseren menschlichen und statistischen Input zu sammeln, um ein Computermodell zu erstellen, das in der Lage ist, die anstehenden Probleme zu quantifizieren, sowohl direkte als auch indirekte Auswirkungen zu messen und schliesslich mögliche Quellen der Ungleichheit zu identifizieren.

IHR NUTZEN:

  • Identifizierung von Schlüsselmechanismen zur Vermeidung nicht zielführender Massnahmen.
  • Ein integrativer Prozess, der von Ihren Mitarbeitenden besser akzeptiert wird.

3. Entscheidungsfindung: Vorschlag von Korrekturmassnahmen durch partizipative Methoden und Was-wäre-wenn-Analysen mit Hilfe des Rechenmodells.

IHRE VORTEILE:

  • Identifizierung der vielversprechendsten Massnahmen.
  • Ein Prozess, der eine evidenzbasierte Entscheidungsfindung ermöglicht.

Vorteile von Workshops mit kollektiver Intelligenz:

  • Bessere Akzeptanz von Massnahmen.
  • Erstellung von zuverlässigen, an die Realität angepassten Modellen.
  • Sammeln verschiedener Perspektiven für ein konkreteres und breiteres Verständnis des gesamten Systems in Bezug auf die aufgetretenen Schwierigkeiten.
  • Ein erster Ansatzpunkt für Massnahmen bei einer exponierten Problematik.
  • Persönliche, virtuelle oder hybride Durchführung.

Vorteile von Computermodellen:

  • Visualisierung der besonderen Dynamik eines Systems und der Prozesse, die zu Ungleichgewichten führen; oft unbekannt und kumulativ.
  • Folgenabschätzung durch systemische Datenanalyse für greifbarere Ergebnisse. Werkzeug zur Überwachung der Entwicklung von implementierten Massnahmen und zum Vergleich über die nächsten Jahre.
  • Effektivere Entscheidungsfindung durch Simulation von hoch angepassten Szenarien.

Wir können uns dieser Herausforderung stellen. Was ist mit Ihrer?


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